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16. Mai 2012 | Kirche | 

Pfingstgebet für den Dialogprozess der Kirche in Deutschland


Pfingstgebet

Hbre. Aus einer Pressemitteilung der Deutschen Bischofskonferenz wird deutlich, dass in der Weiterführung des im Jahr 2010 begonnenen Dialogprozesses die zentrale Veranstaltung im September 2012 unter dem Leitwort „Die Zivilisation der Liebe - unsere Verantwortung in der freien Gesellschaft" stattfinden wird. Dieses Leitwort sei von Papst Johannes Paul II. geprägt worden, sagte Erzbischof Dr. Robert Zollitsch kurz vor Beginn des Katholikentages. Die Schönstattbewegung hat zu einem "Pfingstgebet für den Dialogprozess der Kirche in Deutschland" aufgerufen und dazu eine eigene Arbeitshilfe zur Verfügung gestellt. Diese steht auf der Internetseite www.pfingstgebet.schoenstatt.de zum Download zur Verfügung. Dort können auf einer Terminseite auch Orte eingesehen werden, an denen das Gebet stattfinden wird.

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Gesprächsprozess der Deutschen Bischofskonferenz:
Jahresveranstaltung 2012 nimmt Formen an

DBK Pressemitteilung. Die Jahresveranstaltung im Rahmen des von der Deutschen Bischofskonferenz im Herbst 2010 ins Leben gerufenen Gesprächsprozesses gewinnt mehr und mehr Gestalt. Am 14. und 15. September 2012 werden sich rund 300Teilnehmer in Hannover unter dem Leitwort „Die Zivilisation der Liebe - unsere Verantwortung in der freien Gesellschaft" treffen. Es konkretisiert das Gesamtjahresthema mit dem Leitwort „Diakonia der Kirche". Mit dem Thema soll in Hannover nach der ureigenen Aufgabe der Kirche für eine zukunftsgerichtete diakonische Arbeit der Kirche gefragt werden.

„Bei der Frage nach der ‚Zivilisation der Liebe’ geht es natürlich auch um uns: Was tragen wir zu einer solchen Zivilisation bei? Wo ist unser Standpunkt in der Kirche? Das Leitmotto für die Veranstaltung in Hannover ist von Papst Johannes Paul II. geprägt worden. Es gibt uns eine Richtschnur, wie wir das diakonische Handeln als Kirche leben sollen“, sagte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, heute in Freiburg. Vorrangig werden in Hannover drei Themenkörbe behandelt: Erstens die Frage nach Chancen und Grenzen der Kirche in einer freiheitlichen Gesellschaft. Sie stecken den Rahmen kirchlichen Wirkens zur Beförderung einer „Zivilisation der Liebe“ ab. Zweitens spüren wir den heutigen Möglichkeiten und Erfordernissen einer größeren Nähe zu den Menschen nach, deren Lebenssituation nach Hilfe und Solidarität verlangt. Drittens fragen wir in Hannover nach dem künftigen Zeugnis der Kirche im politischen und gesellschaftlichen Bereich. „Durch diese Themenfelder soll das diakonische und pastorale Wirken geklärt und der öffentliche und caritative Einsatz der Kirche aufgezeigt werden“, so Zollitsch.

Neben Mitgliedern der Deutschen Bischofskonferenz werden die Teilnehmer größtenteils aus den Bistümern entsandt. Auch das Zentralkomitee der deutschen Katholiken ist eingeladen, Vertreter zu benennen. Außerdem werden unter anderem Vertreter der Hochschullehrer, Ordensleute, der geistlichen Gemeinschaften und des Deutschen Caritasverbandes dabei sein.

Während der Auftaktveranstaltung zum Gesprächsprozess vor einem Jahr in Mannheim ging es den Teilnehmern um eine Bestandsaufnahme: „Im Heute glauben – wo stehen wir?“ „Dabei wurde ein geistlicher Prozess angestoßen, der nicht im Vorfeld Beschlüsse fasst und Forderungen formuliert, sondern der offen und kritisch nach dem fragt, was die Kirche von morgen braucht“, so Erzbischof Zollitsch. Die Ergebnisse wurden bereits unter www.dbk.de dokumentiert. „Wir schließen an die ersten Ergebnisse von Mannheim an. Dazu trägt die Veranstaltung in Hannover bei“, sagte Erzbischof Zollitsch, der das Treffen in Hannover gemeinsam mit den anderen Mitgliedern der Steuerungsgruppe (Reinhard Kardinal Marx, Bischof Dr. Franz-Josef Bode, Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck) vorbereitet. Ziel werde es sein, gemeinsam einen „Bauplan zu erarbeiten, der uns auf dem Weg zu einer Zivilisation der Liebe in der freien Gesellschaft Orientierung stiftet. Wir wollen in Hannover die Verbundenheit der Teilnehmer stärken und exemplarisch Wege aufzeigen, wie das Jahresthema konkret gelebt werden kann. Außerdem geht es darum, dem gelebten Glauben ein stärkeres Profil und größere Strahlkraft zu verleihen“, so Zollitsch.

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