News aus Schönstatt
Container direkt am Urheiligtum - Sakristei muss aus dem Alten Haus in Container umziehen (Foto: Brehm)
20.06.2026
Harald M. Knes - Kommentar eines Schönstätters. Eine Ära von ca. 100 Jahren geht zu Ende, nämlich die bisherige organische Einheit von Urheiligtum und Sakristei im „Alten Haus“ (St. Marien). Es scheint, als hätten die Pallottiner ungewollt den Schwestern (und über sie allen Schönstättern) zum 100. Gründungsjubiläum ein bitteres Geschenk ins Nest gelegt, das viele Schönstätter kopfschüttelnd zurück lässt. Was kann nach 100 Jahren, wo auch die Pallottiner an Mitgliedern weniger werden, so wichtig sein, dass sie diesen Raum der Sakristei jetzt unbedingt brauchen?
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Die "Causa Kentenich" berührend ist in der bei HERDER erscheinenden "RÖMISCHEN QUARTALSCHRIFT" ein wissenschaftlicher Artikel von Paul Oberholzer SJ publiziert worden, der sich mit dem "Umgang mit archivierten Zeugenaussagen bei einem Seligsprechungsverfahren" beschäftigt (Foto: Neuenhofer)
Hbre. Paul Oberholzer SJ fordert in der bei Herder erscheinenden „Römischen Quartalschrift für Christliche Altertumskunde und Kirchengeschichte“ einen sorgfältigen Umgang mit archivierten Zeugenaussagen in Seligsprechungsverfahren. Der Artikel trägt den Titel „Reflexionen zum Umgang mit archivierten Zeugenaussagen bei einem Seligsprechungsverfahren – ein Fallbeispiel aus der Causa Josef Kentenich“ und er macht deutlich, dass es beim Blick auf ein solches Verfahren um die wissenschaftliche Tragfähigkeit der Quellenbasis geht, auf die sich eine mögliche folgenreiche öffentliche Debatte stützen kann.
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Lichtzeichen e.V. - Hilfe für schwangere Frauen (Foto: Lichtzeichen e.V.)
Hbre. Pater Felix Geyer ISch, Leiter der Schönstatt-Bewegung Deutschland, ruft Verantwortliche dazu auf, das Projekt „Lichtzeichen“ bei seiner weiteren Entwicklung zu unterstützen. Anlass ist der bevorstehende Wechsel in der Verantwortung des Vereins, nachdem Ulrike Eichenberg nach jahrzehntelangem Engagement ihre Leitungsaufgabe abgeben wird. Lichtzeichen bietet Frauen in Not vor, während und nach der Geburt ihres Kindes Begleitung an und leistet damit einen wichtigen Beitrag zum sozialen Gesicht der Schönstatt-Bewegung.
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Schönstatt-Campus: Entwicklungsprozess der Schönstatt-Zentren (Grafik: B.Brehm)
Hbre. Mit dem Projekt „Schönstatt-Zentren = Häuser mit Profil“ startet im Rahmen des SchönstattCampus ein gemeinsamer Lern- und Entwicklungsprozess für Verantwortliche der Schönstatt-Zentren in Deutschland. Das erste Online-Modul – innerhalb der Schönstatt-App angeboten – findet am Dienstag, 7. Juli, um 10 Uhr statt. Ziel des Campus-Projektes ist es, die Verantwortlichen der Zentren in ihrem jeweiligen Sendungsauftrag zu stärken und zugleich tragfähige wirtschaftliche Perspektiven für die Zukunft zu entwickeln.
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Die Redaktion der Familienzeitschrift "WIR" traf sich zu ihrer Redaktionskonferenz im Schönstattzentrum Liebfrauenhöhe, Rottenburg (Foto: Helmut Kirschner)
Tobias Hofmann. Das Redaktionsteam des Schönstatt-Familienmagazins WIR hat sich auf der Liebfrauenhöhe zur jährlichen Redaktionskonferenz getroffen. Neben der Themenplanung für kommende Ausgaben standen dabei auch Fragen zur Zukunft der Zeitschrift, zu personellen Ressourcen und zu veränderten Rahmenbedingungen im Mittelpunkt. Das Wochenende war geprägt von intensivem Austausch, gemeinsamen Suchprozessen und dem Blick auf die Herausforderungen der kommenden Jahre.
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Aufgrund der Kündigung der Sakristeiräume des Urheiligtums durch die Pallottiner sind Arbeiten am und rund um das Urheiligtum in Schönstatt, Vallendar, notwendig geworden (Foto: Brehm)
Hbre. Der internationale Gnadenort Schönstatt in Vallendar steht vor weitreichenden Veränderungen. Bisher konnte die Schönstatt-Bewegung gemietete Räume im sogenannten „Alten Haus“ als Sakristei und Begegnungsort unmittelbar beim Urheiligtum nutzen. Nach der Kündigung dieser Räume endet zum 1. Juli 2026 eine Phase, in der das historische Ensemble von Haus und Urheiligtum gemeinsam genutzt werden konnte. Für Alternativen stehen die Verantwortlichen vor Herausforderungen, die mit technischen, baulichen und kommunalen Anforderungen zusammenhängen.
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Pater Felix Geyer, Leiter der deutschen Schönstatt-Bewegung (Foto: Videoausschnitt)
Video-Gruß zum Bündnistag im Juni 2026
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Ehepaar-Newsletter 06/2026 "Wir zwei - Immer wieder neu" (Foto: AllaSerebrina, depositphotos.com)
HBre. Ein übervoller Kopf, wer kennt ihn nicht? Ein übervoller Kopf in der Partnerschaft? Wie können wir einander das Leben erleichtern, die Last verringern? Petra und Michael Kiess haben inspirierende, gut umsetzbare Gedanken dazu: "mental load meistern" heißt das Zauberwort, um wie sie ihren Impuls überschreiben: "auf Augenhöhe miteinander gemeinsam stark, gemeinsam frei" zu werden. Die neue Ausgabe des Newsletters der Schönstatt-Familienbewegung steht auf www.familienbewegung.de oder hier auf schoenstatt.de wieder kostenlos zur Verfügung. Unter der E-Mail-Adresse ehe.newsletter@schoenstatt.de kann der Newsletter bestellt werden und wird dann immer am 18. eines Monats automatisch ins elektronische Postfach zugestellt.
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(Foto: kindelmedia, pexels.com)
Kommentar der Woche:
Im Zenit des Lichts: Gedanken zum Sommeranfang
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Todesanzeige Hedwig Weinzierl
Hbre. Am 5. Juni 2026 ist Hedwig Weinzierl, ein Mitglied der Gemeinschaft des Schönstatt-Frauenbundes, im Herz-Jesu-Krankenhaus in Dernbach verstorben. Die aus München stammende Schönstätterin wurde am 6. August 1934 geboren und gehörte seit dem 6. April 1958, dem Tag ihrer „Aufnahmeweihe“ im Urheiligtum in Schönstatt, Vallendar, dem Schönstatt-Frauenbund an. Zuletzt lebte sie in einer Wohngruppe für hochbetagte Mitglieder der Gemeinschaft in Haus Mariengart.
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